Die 6 Schritte, die Du brauchst, um das Gefängnis Deiner Herkunft zu verlassen.

von | Aug 1, 2018 | Persönlichkeit, Selbstfindung | 0 Kommentare

Foto © larm-rmah – unsplash.com

#Podcast EMPATHISCH "Die 6 Schritte, um das Gefängnis Deiner Herkunft zu verlassen."

Du kannst beim Lesen mithören, wenn Du möchtest.

Musik https://audionautix.com Creative Commons 4.0

Wenn Du denkst Leben ist so oder so. Wenn Du ganz klare Antworten auf die Frage hast, wie Leben sein sollte, wenn Deine Bewertungen von richtig und falsch sehr eng sind und Du ganz genau weißt, was Du zu tun hast, dann ist es sehr wahrscheinlich, das Du nur innerhalb Deiner Dir anerzogenen Grenzen denkst.

Immer, wenn nur ein Weg nach Rom führt und Du keinerlei andere Möglichkeiten erkennen kannst, dann hast Du Scheuklappen aufgesetzt bekommen, die Dich davon abhalten Deine optimalste Lösung zu finden. Deinen ganz persönlichen Weg zu gehen, weil Du Dich nur auf die abgetretenen Pfade traust, die vor Dir schon so viele Andere gegangen sind. Die, die ungefährlich und deswegen auch genauso unspektakulär sind. Die, die Dich nicht wirklich herausfordern, sondern Dich abstumpfen lassen, weil sie Dich vollkommen langweilen und Du gar keine Möglichkeit hast Dein Potential zu entfalten. Oder Deine Individualität voll zu entwickeln und Deine persönliche Vision oder Bestimmung herauszufinden.

Deswegen jetzt ein Test für Dich:

Wieviele Wege siehst Du hier auf dem Foto?

Daran erkennst Du gut, wie eingegrenzt oder wie ausgedehnt Dein Denken und auch Dein Handeln bereits ist.

Foto © JP Valery – Unsplash.com

Deine Bewusstseinserweiterung ist die Grundlage für das Gelingen Deines Gefängnisausbruchs.

Im COACHING bin ich schon oft mit meinen Kunden und Kundinnen einen ganz bestimmten Feldweg lang marschiert, diesen Weg liebe ich sehr und an einer Stelle ist eine Kreuzung. Dort bleiben wir stehen und hier stelle ich, wenn es passt, eine ganz bestimmte Frage und die lautet: „Wie viele Möglichkeiten siehst Du hier, um weiterzugehen?“ Und meist erhalte ich die Antwort: „Du möchtest, das ich mich jetzt zwischen den zwei Wegen entscheide, die hier vor uns liegen, oder?“ „Nö, möchte ich natürlich nicht.“ 

Das ist nicht der Hintergrund für diese Frage, denn die Frage ist ein Test. Ein Test, der zeigt, wie weit oder wie eng das Denken meiner Kundin oder meines Kunden ist. Wie viele Möglichkeiten er oder sie hier nun ganz spontan entdecken kann oder wie sehr das Denken in einem anerzogenen Gefängnis feststeckt. Ich selbst hing da auch viel zu lange in meinem Leben fest.

Denn meistens sehen wir den Wald vor lauter Bäumen einfach nicht. Weil unser Denken massiv eingeschränkt ist. Wir gar nicht mehr richtig gucken, sondern in dem Rahmen funktionieren, den wir erlernt haben. So einschränkend funktioniert Erziehung und die sagt uns: „Nein, ein Feld darfst Du keinesfalls betreten. Über den Berg Sand darfst Du nicht krabbeln oder auch nicht durch den Graben waten….. denn sonst machst Du Dir die Füße schmutzig oder das ist Alles viel zu gefährlich, da weißt Du doch nicht, was Dich erwartet.“

Durch die Erweiterung des Bewusstseins sehen wir viel mehr.

Die Möglichkeiten an dieser Kreuzung und auch auf dem Foto oben sind in Wirklichkeit unendlich. Doch fast Alle sehen nur die 2 Wege, die vor uns liegen und Keiner kommt auf die Idee auf den Acker zu zeigen und zu sagen, genau da möchte ich jetzt lang gehen und ich warte jedes Mal hoffnungsvoll auf genauso eine Antwort. Ich habe sie bisher noch nicht ein einziges Mal erhalten, weil unsere Prägungen oft so stark einschränkend wirken, dass wir gar nicht mehr auf die Idee kommen querfeldein zu laufen. Uns auszuprobieren und es durchaus auch zu riskieren, damit einige Male voll auf die Nase zu fallen. 

Oder eben aus dem Rahmen zu fallen und schlimmstenfalls zu mißfallen. Unangenehm aufzufallen und uns zu blamieren. Und deswegen passen wir uns unserem Umfeld oft automatisch an. Reißen uns zusammen und machen uns kleiner als wir in Wirklichkeit sind. Trauen uns nicht zu zeigen, was wir drauf haben oder uns so zu zeigen, wie wir sind. Doch, wenn uns diese Scheuklappen durch so einen Test von den Augen genommen werden, eröffnet sich plötzlich eine Welt die viel größer ist. Eine Welt voller Möglichkeiten und Alle, die mit mir auf dem Feldweg diesen Test gemacht haben, waren danach in sich selbst erweitert. So schnell kann persönliche Weiterentwicklung gehen. Es braucht nur den richtigen Anschubs in eine Richtung, die wir selbst noch nicht bewusst sehen können.

Wie war der Test für Dich? Wie viele Wege hast Du gesehen? Unendlich Viele oder nur 3?
Hast Du Dich querfeldein in den Wald getraut?
Schreib das gern unten in die Kommentare. Ich bin neugierig. ♥ 

„Selbst habe ich diesen Lernschritt von meiner ersten Hündin Rosalie gelernt, die mich immer querfeldein durch die Wälder gelockt hat und so sind wir über Stock und Stein in den entlegensten Bereichen der Wälder herum gestiefelt und haben viele tolle Abenteuer erlebt. Auch ich selbst musste mich das erstmal trauen. Und keine Sorge, wir waren immer sehr respektvoll und vorsichtig den Waldbewohnern gegenüber.“

Sind die Scheuklappen weg, kommen wir heraus aus dem Gefängnis, in das wir hinein erzogen worden und sehen plötzlich überall Wege, Möglichkeiten, Lösungen und verhalten uns in allen Bereichen unseres Lebens anders als vorher. Nicht mehr so eingeschränkt, nicht mehr so begrenzt, wie wir meistens erzogen sind. Das können unsere Eltern gar nicht verhindern, weil auch sie meistens ein enges, geprägtes Sichtfeld besitzen und nur das weitergeben, was sie selbst sehen können und meistens nur das erlauben oder fördern, was sie selbst für richtig halten, auch dann, wenn sie sehr tolerant und offen sind. Auch dann ist ihr Denken, Leben und ihre Sichtweise beschränkt, auch, wenn sie es selbst nicht erkennen können.

Deswegen ist die Bewusstseinserweiterung so entscheidend, um unser eigenes Leben zu gestalten und unseren Lebensweg zu gehen. Um unser JA zu finden und dem zu folgen, auch wenn es über Stock und Stein geht, querfeldein, durch Untergehölz und Dornengestrüpp. Muss ja nicht so sein, doch wenn es so sein sollte, dann können wir es bewältigen. Und wenn wir ein Business aus uns heraus aufbauen, dann sind da Dornen, dann sind da Unwegsamkeiten, die es zu überwinden gilt. 

Von unseren Eltern konnten wir lernen nach welchen Regeln und innerhalb welcher Grenzen sie ihr Leben leben.

Doch für unser eigenes Leben müssen wir unsere eigenen Regeln festlegen und erkennen, das wir das auch tun dürfen.

Wie war das bei mir selbst?

„Das wir das auch tun dürfen, das wir eigene Regeln festlegen dürfen, war für mich selbst eine der größten Erkenntnisse überhaupt. Ich war nie auf die Idee gekommen, das ich selbst über mein Leben bestimmen darf und es so gestalten kann, wie ich es will. Dieser Gedanke war nie da und diese Erleuchtung schenkte mir mein erster COACH mit der Frage: „Was willst Du mit dem Rest Deines Lebens anfangen?“ WOW, das war der Beginn meines Lebens.

Erst mit über 40zig Jahren wurde mir bewusst, das ich auch ganz anders leben darf, als es mir vorgegeben worden war und mich wehren kann gegen die Einmischungen oder Erwartungen. Nicht, das ich es nicht vorher schon versucht hatte, etliche Male, um ehrlich zu sein. Doch ich war an den unendlich vielen Konditionierungen, ungelösten Themen, Übergriffen und empathischen Übernahmen gescheitert. Immer wieder und wieder. Weil ich aus dem Gedanken – und Regel – Gefängnis in mir selbst nicht heraus kam. Und das ist nicht als Vorwurf gemeint, sondern es geht uns Allen so. Niemand kann groß werden, ohne konditioniert zu werden, ohne in einer bestimmter Lebensweise und Denkweise erzogen zu werden. Das sollte uns nur bewusst sein.

Die meisten Eltern geben ihr Bestes, meine Eltern auch, absolut. Doch es ist eben IHR Bestes und sie können oft nicht erkennen, das dieses Beste eben auch die schlechteste Option für das Kind sein kann. BÄM! Das hört Niemand gern. Und doch ist es die Wahrheit. Die wir nur erkennen, wenn wir das vorgegebene Gefängnis verlassen wollen.

Oben auf dem Foto siehst Du mich mit meinem Vater im Zoo Hannover vor dem Elefantengefängnis… Äh…. Gehege. Und mich hat das schon als Kind sehr traurig gemacht, auf dem Foto ist das auch gut zu erkennen. Tiere liebte ich schon immer, doch eben nicht im Zoo. Nicht in Gefangenschaft. Und doch war ich etliche Male, meistens mit meiner Mutter, hier mit beiden Eltern, im Zoo und sie haben das nur wegen mir gemacht, weil ich mir so sehr ein Tier für zu Hause wünschte, ohne zu erkennen, das dies für mich keineswegs ein Ort der Freude und ein Ersatz für ein Haustier war. Außer der Streichelzoo mit den Ziegen oder die Pferdereitbahn. Später habe ich mir den Traum mit den vielen Tieren selbst erfüllt. Mit Ziegen, Gänsen, Katzen, Hunden, die mich noch immer begleiten. Für mich ist ein Leben ohne Tiere nur schwer vorstellbar und das ist eine meiner eigenen Regeln.“

Doch es ist schwer aus diesem Gefängnis der eigenen Herkunft, dem Leben unserer Eltern, heraus zu kommen. Deswegen findest Du hier jetzt die 6 Schritte, die Du brauchst, um Dein Leben so zu leben, wie Du es selbst leben willst:

Dein 1. Schritt

Erkennen, das da Grenzen sind, die Dich gefangen halten.

Das ist der wichtigste Schritt überhaupt, denn wenn Du die Grenzen oder die Gitterstäbe um Dein Gefängnis herum gar nicht bemerkst, wirst Du keinerlei Engagement entwickeln um aus dem Gefängnis auszubrechen. Solange Du nur in diesen Grenzen denkst, Dich nur auf den erlaubten Wegen und nur innerhalb der Regeln bewegst, um bloß nirgends anzuecken, wirst Du diese Grenzen kaum spüren. Diese Begrenzungen Deines Seins gar nicht wahrnehmen und Dein Leben in diesem Gefängnis leben, ohne das Du es bemerkst.

Du kannst Dein ganzes Leben problemlos innerhalb der Grenzen leben, die Dir als Leben beigebracht wurden, glücklich sein mit dem Job, den schon Dein Vater gemacht hat oder in der Stadt, in der Du geboren wurdest, ohne das Du je begreifst, das Du in einem Gefängnis drin steckst. Denn nur wenn Du immer wieder irgendwo gegen eine Grenze stößt und Dich nicht damit zufrieden geben willst, was Dir als Deine Möglichkeiten verkauft wurden, wirst Du die Grenzen Deines Gefängnisses überhaupt fühlen können.

Wenn Du Dich jedoch mit dem Abgefunden hast, was Dir als Leben beigebracht wurde, wirst Du gar nicht bemerken, das Du eingeschränkt in Deinem Handeln und Leben bist und deswegen ist das Erkennen, das da Grenzen sind der erste und der wichtigste Schritt überhaupt. Und der findet nur statt, wenn Du bereit bist zu hinterfragen, was Dir als Wahrheit verkauft wurde und beginnst mehr an Dich selbst zu glauben, als an das, was Dir anerzogen wurde und das ist der nächste Schritt. Doch erstmal ein Beispiel aus meinem Befreiungsweg:

„Ich selbst komme aus einer Familie, in der Niemand selbstständig ist (außer ein Musiker zu dem wir keinen Kontakt hatten) und ich wurde so massiv dafür angegriffen, als ich mich mit über 40zig endlich traute, was ich mit 20zig schon mal heimlich versucht hatte. Meine erste Selbstständigkeit mit 20 Jahren gab ich schnell wieder auf. Denn ich hatte Angst noch mehr unter Beschuss zu stehen, als ich es eh schon tat, weil ich mich geweigert hatte auf eine Universität zu gehen. Das ich nicht an einer Universität studieren wollte, war so gegen die Werte meiner Eltern, das sie es nie verstanden, warum das meinen eigenen Werten komplett widersprach. Ich bin dann auf eine sehr praktisch orientierte Modedesignschule gegangen, wo ich kein Diplom machen konnte, eine schreckliche Entscheidung für meine Eltern, doch die Richtige für mich selbst.

Und das ist nur eines von sehr vielen Beispielen, wo ich gegen die Bewertungen und Eingrenzungen ankämpfen musste, nicht nur in mir selbst, sondern auch im Außen, in der direkten Auseinandersetzung mit den Grenzen meiner Eltern, die mich in ein Gefängnis gesteckt hatten, aus dem ich mich noch immer befreie.“

Es ist eine Lebensaufgabe alle fremden Grenzen in sich selbst zu lösen, wenn wir ein komplett anderes Leben leben wollen, als das, was unsere Eltern für uns vorgesehen haben.

Dein 2. Schritt

Den Glauben an Dich selbst stärken.

In dem Gefängnis Deiner Herkunft existieren Regeln, Werte, Glaubenssätze und Handlungsmuster, die Du meist von klein auf gelernt hast und an die Du Dich halten musstest. Du hattest als Kind keine Wahl und musstest Dich fügen und wenn Du Dich eben nicht gefügt hast, wurdest Du bestraft. Und so hast Du von klein auf gelernt an welche Regeln Du Dich halten musst und sie oftmals auch als fixe und unbewegliche Mauern akzeptiert, über die Du keinesfalls hinweg krabbeln darfst und hast diese Verbote auch nicht in Frage gestellt.

„Ich selbst stand viel zu oft und viel zu lange in meinem Leben, wie ein Elefant festgebunden an einem kleinen Stöckchen und dachte, das ich hier für ewig stehen bleiben muss. Die Erkenntnis, das ich trotz des Stöckchens einfach losgehen kann, kam spät, doch sie kam zum Glück noch.“

Doch so ein Stöckchen wirklich ganz loszuwerden und die eigenen Schritte so machtvoll auf den Boden zu setzen, um die Wirkung zu erreichen, die uns selbst entspricht, braucht enorm viel Entwicklungsarbeit, Motivation und Durchhaltevermögen. Weil dieses Stöckchen in uns selbst drin ist und wir es nur Stückchen für Stückchen erkennen und auflösen können.

 

Die starke Elefantendame oder den brüllenden Elefantenbulle müssen wir erstmal wieder in uns befreien und uns erlauben so stark zu sein, wie wir in Wirklichkeit sind.

Um im vollsten Glauben an uns selbst all die Mauern einzureißen, in die wir eingemauert wurden, sie feierlich niederzutrampeln, um in der Freiheit unseres eigenen Lebens anzukommen.

Foto © leif-blessing – pexels.com

Meist hast Du all die Regeln, nach denen Du aufgewachsen bist, als Leben angenommen. Du hast irgendwann angefangen zu glauben, das Leben so ist. Das Leben nur so ist und auch nur so gelebt werden kann. Und das ist auch gar kein Problem, wenn Du innerhalb dieses Gefängnisses bleibst. Wenn Du das tust, was Alle in Deinem direkten Umfeld tun, dann betrachtest Du die Grenzen Deines Gefängnisses eher als Schutz, denn als Barriere. Nur wenn Du anders leben möchtest als es Dir beigebracht wurde, wird es problematisch.

Erst wenn Du aus dem Gefängnis raus willst, musst Du lernen mehr an Dich selbst zu glauben, als an das, was Dir vorgelebt wurde und was Dir als möglich für Dein Leben verkauft wurde.

Es geht also um den Schritt, das Du Dir zutraust Unmögliches zu schaffen.

Unmögliches“ nach den Regeln, die Du gelernt hast, jedoch eben nicht grundsätzlich unmöglich. Und diesen Freiraum musst Du Dir in Dir erst wieder erarbeiten. Dich quasi wieder freischaufeln, von den Grenzen mit denen Du zugeschüttet wurdest, die Dich einengen, um das zu erreichen, woran nur Du selbst glaubst.

Und dieser Schritt geht für Dich allein sehr gut, doch, wenn Du Dir in Deinem engsten Umfeld ständig anhören musst, dass das ja sowieso nicht funktionieren kann, was Du da tust und warum das nicht gehen kann, was Du tun willst, dann wird dieser Schritt doppelt so schwer für Dich. Genau das hemmt Deine Entwicklung am Meisten, weil Du Deine Energie nicht nur zum Aufbauen nutzen kannst, sondern sie für die Abwehr oder zu Deiner Verteidigung benötigst.

Deswegen ist es natürlich viel leichter Dich in einem Umfeld zu entfalten, das an Dich glaubt, das Dir Mut zuspricht und Dir wohlgesonnen ist. So das Du Dich nicht ständig gegen die Angriffe von Außen zur Wehr setzen musst oder schlimmstenfalls selbst beginnst zu zweifeln, weil Du wieder zurück in die alte Denkweise fällst.

Doch mach Dir bewusst, das Dein bisheriges soziales Umfeld Dir eben keinen Mut zusprechen kann, das es genau das, was Du tust eben tatsächlich für unmöglich hält und nicht daran glauben kann, das Du schaffst, was Du erreichen willst, weil Dein Umfeld ja selbst festsitzt in dem Gefängnis aus dem Du raus willst und das es deswegen nur innerhalb der Strukturen des Gefängnisses denken kann. Aus diesem Grund benötigst Du für den nächsten Schritt Hilfe von Außen.

„Auch ich selbst konnte diesen Schritt zu mir selbst nur mit einem professionellen Leadership-COACH schaffen und über diesen Weg selbst einer werden. Wenn Du Anschub in Deine Richtung suchst und Stärkung für Deinen Weg gerade sehr gut gebrauchen kannst, findest Du am Ende des Artikels den Link zu einem Stärkungsgespräch mit mir, das Du Dir buchen kannst. Denn das Einzige, was uns wirklich heraus hilft aus dem Gefängnis, in dem wir festhängen, ist ein anderer Mensch, der diesen Weg schon gegangen ist und unseren Glauben an uns selbst stärkt.“

 

Dein 3. Schritt

Dich klar distanzieren zu dem, was nicht zu Dir passt.

Deine einzige Chance irgendwann selbstbestimmt handeln zu können, ist zu erkennen, was Dir beigebracht wurde. Denn das, was Du lernen solltest, was als anerkanntes Wissen in Deinem Umfeld gilt, hast Du meist völlig unreflektiert übernommen und lebst nicht das, was für Dich richtig ist, sondern lebst die Prägung Deiner Erziehung. Und die beinhaltet sämtliche Glaubenssätze, Handlungsmuster und Verhaltensregeln, die Du meist völlig unbewusst einsetzt.

Und mit dieser anerzogenen Denkweise versuchst Du Deine eigenen Probleme zu lösen und wendest sie auch an, um glücklich zu sein. Doch genau das funktioniert eben dann nicht, wenn Du Dich selbst leben willst, weil diese ganzen Muster ja gar nicht Dir entsprechen, nicht zur Lösung Deiner Probleme führen, sondern für das Leben gedacht sind, das Dir beigebracht wurde.

Und ganz egal welche Dogmen und Regeln Du erlernt hast, es spielt keine Rolle, ob Du daran glaubst, das die Erde rund ist oder flach ist, das was Dir immer wieder erzählt wurde und woran Alle glauben, die Dich umgeben, daran glaubst Du meistens selbst und das vorbehaltlos.

Und genau diesen Glauben gilt es nun zu erkennen und in Frage zu stellen. Ist das, was Dir beigebracht wurde wirklich so und entspricht es Dir selbst oder ist es nur etwas, woran Du glauben solltest? Weil Deine Eltern daran glauben? Weil Deine Erzieher Dir das beibringen sollten? Weil Dir Dein Kulturkreis suggeriert, das Du bestimmte Dinge glauben sollst.

Mach Dir genau das Alles bewusst, damit Du Dich von dem distanzieren kannst, was gar nicht zu dem Leben passt, das Du selbst führen möchtest. Suche Dir Hilfe für diesen Schritt, denn es ist fast unmöglich innerhalb des Gefängnisses Deines Denkens, innerhalb der Grenzen, die Dir beigebracht wurden wirklich zu erkennen, das die Annahmen über Dich selbst eben nicht stimmen müssen, das die Handlungsmuster, die Du kennst nicht wirklich für Dein Leben passen und das Du vollkommen anders denken kannst, als Du es bisher für möglich gehalten hast.

Immanuel Kant hat bereits im 18. Jahrhundert erkannt, das Intelligenz die Fähigkeit ist unabhängig von den eigenen Erfahrungen und den äußeren Wahrnehmungen denken zu können. Und ich selbst kann dem nur beipflichten. Das heißt nicht, dass das leicht ist, doch es ist möglich und notwendig, wenn wir selbstbestimmt handeln wollen.

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Dein 4. Schritt

Das Loslassen von dem, was Dich geprägt hat.

Die Prägungen von unserem sozialen Umfeld, unseren Eltern und Familien sind meist noch viel gravierender als uns das bewusst ist, weil wir ja drin stehen in dem Gefängnis und oft die Tiefe oder auch die Schärfe gar nicht bemerken, weil wir es ja anders nicht kennen und ein Außenstehender die Tragweite von Worten, Handlungen und eingespieltem Verhalten sehr viel deutlicher wahrnehmen kann als wir selbst.

Prägungen gehen oft so tief, weil sie eben nicht nur geistiger Natur sind, also nicht nur über den Kopf gesteuert werden, sondern auch körperlich fühlbar und einschränkend sind. Das betrifft ganz besonders die emotionalen Übernahmen, die gerade uns empathische Menschen sehr stark belasten, weil wir die ungefühlten Gefühle unseres Umfeldes übernehmen. Insbesondere, wenn wir in einem toxischen oder aggressiven Umfeld aufgewachsen sind.

Durch die Übernahme der fremden Emotionen versuchen wir zu beschwichtigen, zu beruhigen und die potentielle Gefahr für uns abzumildern. Ein Ausstieg aus diesen alten und vielleicht auch aktuellen Übernahmen ist nicht so leicht, doch unbedingt notwendig, um unsere Gesundheit herzustellen. Es braucht sehr viel Aufmerksamkeit, Selbstreflektion und emotionale Hygiene, um fremde Gefühle in Deinem System zu erkennen und sie aufzulösen. Die jedoch gänzlich loslassen zu können ist mit einigem Aufwand verbunden, braucht Zeit und viel Aufmerksamkeit. 

Mit diesem Schritt gewinnst Du sehr viel Deiner Energie und Autonomie zurück und erschaffst Dir den Freiraum, den Du benötigst, um Dich mehr zu entfalten, um diesen freien Raum aus Dir selbst heraus zu befüllen. Mit den Gedanken, Gefühlen, Handlungsmustern und der Haltung zum Leben, die Dir selbst entspricht.

Damit Du Dich voll auf das konzentrieren kannst, was für Dich richtig ist und auch nicht an Dir zweifelst oder hin und her schwankst, weil Du es irgendwie Allen Recht machen willst und dafür bereit bist Deine Gesundheit und Dein Leben zu opfern. Das funktioniert sowieso nicht, weil es viel zu viel Deiner Energie, Lebensqualität und Tatkraft bindet. Du kannst es nicht allen Recht machen, nicht Alle besänftigen und musst Dich befreien, um Deinen Weg  gehen zu können. 

Dein soziales Umfeld ist Dein Überprüfungsmechanismus, ob Du Dich an die unausgesprochenen Regeln hältst und der Mechanismus wird laut Alarm schlagen, sobald Du Dich über die ‚verbotenen‘ Grenzen hinauswagst und deswegen benötigst Du Hilfe von Außen. Damit Du an Dir dran bleiben kannst und Rückhalt für Deine Entscheidungen hast.

Klare Entscheidungen kannst Du jedoch nur treffen, wenn Du weißt was Dich selbst ausmacht, was Du in Dir fühlst und wofür Du gehen möchtest in Deinem Leben.

Dein 5. Schritt

Zu Dir finden und bei Dir bleiben.

Zu Deiner Selbstfindung gehören natürlich die ersten 4 Schritte dazu. Sie machen es erst möglich, das Du Dich finden kannst und hier im 5. Schritt widmest Du Dich Deinem inneren Kern. Du beschäftigst Dich nur noch mit Dir als Persönlichkeit und lässt alles Andere um Dich herum verblassen.

Dich selbst kannst Du nur mehr spüren als das was Dich umgibt, wenn Du die Ablenkung von Außen herunter dimmst, um Dich auf Dich zu konzentrieren. Bei Dir zu bleiben als Empath*in braucht nochmal viel mehr Abgrenzung und Distanz als das bei Menschen der Fall ist, die viel weniger achtsam, wahrnehmungsfähig und mitfühlend sind, als Du.

Nur, wenn Du Dich mehr fühlst als alle Anderen, kannst Du Dich selbst einbringen, Dich selbst ausdrücken und Dein echtes Sein herauslassen. Das klingt ziemlich simple, doch das ist es in keinster Weise, weil Du ständig in Verbindung mit Allem um Dich herum stehst und das Ausklinken aus dem ALL-EINS-SEIN gerade empathischen Menschen sehr schwer fällt. 

Du benötigst gesunden EGOismus, sehr viel Wesensstärke, um Dich durchzusetzen, dran zu bleiben, Dich eben nicht irritieren zu lassen und Dich selbst echt und authentisch zu zeigen. Und das geht nur, wenn Du Dich erkennst, Deine Empathie verstehst, ganz bewusst für Deine eigenen Werte gehst und Dich so lebst, wie Du in Dir bist.

Dein 6. Schritt

Dein Leben so gestalten, wie Du es willst.

Ja, jetzt wird geträumt, gefühlt, gespürt und umgesetzt. So wie Du es willst. So wie es Dir entspricht. Und bei jedem Schritt, den Du jetzt für Dich gehst, bist Du Dir der vorangegangenen 5 Schritte bewusst, um all das, was Du für Dich realisieren willst, auch genauso umsetzen zu können und eben nicht mehr in alte, anerzogene Handlungsmuster zu verfallen. Und Deinen inneren Stöpsel ziehen kannst, damit Du in die Welt fließt. Dein Sein ausdehnst. Dich verströmst und Deinen Beitrag als New EMPATHIC Leader in die neue Welt hineingibst. Dich von Dir selbst tragen lässt und Dir Dein geniales Leben aufbaust. YEAH! That’s it. FLY!

Hier nochmal die 6 Schritte raus aus dem Gefängnis Deiner Herkunft:

Dein 1. Schritt

Erkennen, das da Grenzen sind, die Dich gefangen halten.
Dein Bewusstsein erweitern und erkennen, ob das Alles wirklich so sein muss, wie es Dir gesagt, gezeigt und vorgelebt wurde. Oder ob da noch viel mehr Leben möglich wäre.

Dein 2. Schritt

Den Glauben an Dich selbst stärken.
Dich aus Deinem einengenden Umfeld befreien und mit Menschen umgeben, die Dich mit  Deinem Weg verstehen können, damit Du raus aus ewiger Kritik kommst, um für Dich und aus Dir selbst heraus so wirkungsvoll zu handeln, wie Du es für Dich als richtig erkannt hast.

Dein 3. Schritt

Dich klar distanzieren zu dem, was nicht zu Dir passt.
Denk- und Handlungsmuster, die Dir beigebracht wurden als Muster erkennen, um sie zu durchbrechen und für Dich anders zu handeln, anders zu denken, anders leben zu können.

Dein 4. Schritt

Das Loslassen von dem, was Dich geprägt hat.
Alle Übernahmen und fremden Muster sowohl aus dem Kopf als auch aus dem Körper entgiften, um Dich aus Deinem inneren Kern heraus lassen zu können.

Dein 5. Schritt

Zu Dir finden und bei Dir bleiben.
Dich auf Dich konzentrieren, um Dich selbst mehr zu spüren, als das Außen, um aus Dir heraus gestalten zu können.

Dein 6. Schritt

Dein Leben so gestalten, wie Du es willst.
Deinen Stöpsel ziehen und fließen, fliegen, Dich ausdehnen und Dein Inneres in die äußere Welt einbringen. Dich als New EMPATHIC Leader in die Welt verströmen.

Leben ist soviel mehr als ein braves Kind zu bleiben oder gute Eltern zu sein.

Es ist eben keinesfalls unsere Aufgabe im Leben Alles ‚richtig‘ zu machen, so wie es uns Andere beigebracht haben. Sondern es ist ganz entscheidend, um unseren eigenen Platz in der Welt einnehmen zu können, unsere Bestimmung zu finden und selbst zu bestimmen, wie wir leben wollen. Und wenn wir leben und können wir auch leben lassen. Dann ist Alles möglich. Für uns und für Alle Anderen. Wir kümmern uns um das Realisieren unserer eigenen Visionen und machen uns keinerlei Gedanken über andere Menschen und darüber, wie sie ihr Leben gestalten, außer uns positiv von ihnen inspirieren zu lassen oder zusammen das Leben zu feiern. 

Sandra Carmen 

„Ich freue mich, wenn Du in den Kommentaren schreibst, wie Dein Test ausgefallen ist und wie viele Wege Du auf dem Foto gesehen hast, ob Dir die fremden Grenzen in Deinem Leben bewusst sind und ob Du vielleicht auch schon lange um Deine Befreiung aus den vielen Regeln Deiner Kindheit kämpfst. Und welche Schwierigkeiten Du dabei erlebt hast.

Wenn Du für Dich Erweiterungen und Möglichkeiten leichter erkennen möchtest. Dich von mir stärken lassen willst, kannst Du das mit einem Stärkungsgespäch für Dich erreichen. Du profitierst von meiner 10jährigen Erfahrung als LeadershipCOACH und meiner Kreativität als Künstlerin und Designerin. Mit Klick auf den Button erfährst Du mehr über das Gespräch. Ich freue mich auf Dich.“ 

Sandra Carmen

„Ich freue mich, wenn Du in den Kommentaren schreibst, wie Dein Test ausgefallen ist und wie viele Wege Du auf dem Foto gesehen hast, ob Dir die fremden Grenzen in Deinem Leben bewusst sind und ob Du vielleicht auch schon lange um Deine Befreiung aus den vielen Regeln Deiner Kindheit kämpfst. Und welche Schwierigkeiten Du dabei erlebt hast.

Wenn Du für Dich Erweiterungen und Möglichkeiten leichter erkennen möchtest. Dich von mir stärken lassen willst, kannst Du das mit einem Stärkungsgespäch für Dich erreichen. Du profitierst von meiner 10jährigen Erfahrung als LeadershipCOACH und meiner Kreativität als Künstlerin und Designerin. Mit Klick auf den Button erfährst Du mehr über das Gespräch. Ich freue mich auf Dich.“ 

Sandra Carmen

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