Was Deinem JA wie eine Mauer im Weg steht.
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Und wie Du sie endlich durchbrichst.
Sandra Carmen Gardlo
#6 Podcast EMPATHISCH "Was Deinem JA wie eine Mauer im Weg steht."
Musik https://audionautix.com Creative Commons 4.0
Meistens können wir viel leichter NEIN als JA sagen, auch wenn uns das nicht unbedingt bewusst ist, weil wir in erster Linie NEIN zu uns selbst sagen und uns unser eigenes JA verbieten. Ganz so, wie wir es von klein auf gelernt haben und damit wird unser Leben viel schwerer als es sein müsste, wenn wir unabhängig von unseren Erfahrungen und unserer Erziehung handeln könnten. Können wir. Doch dazu braucht es Einiges an Bewusstsein.
Bewusstsein über unser Verhalten und das Bewusstsein über unser JA und NEIN.
Meistens bestimmen alte Erfahrungen, Prägungen und Konditionierungen unser Verhalten, ohne das es uns bewusst ist. Wir merken die Hindernisse und Limitierungen erst, wenn wir anders handeln wollen und es nicht können.
Wenn sich uns Hürden, Mauern und Türen in den Weg stellen, die wir nicht so leicht überwinden können, um unser eigenes JA zu leben. Denn erst dann gehen die Schwierigkeiten los. Bleiben wir in dem Leben unserer Eltern verhaftet, merken wir von den fremden Grenzen, den Mustern, die uns aus dem Hintergrund steuern und den Einschränkungen in unserem Verhalten durch unsere Erziehung nix. Wir leben ja nicht unser eigenes JA, sondern das von unseren Eltern. Und erst, wenn wir das verändern möchten, wird es kompliziert.
Erst dann werden wir gezwungen tiefer zu blicken und uns zu entwickeln.
Hin zu dem Menschen, zu der Frau, die das JA aussprechen kann, nachdem sie sich sehnt.
Wenn Du gerade auf dem Weg in Dein JA bist und merkst, dass es noch nicht so leicht geht, wie Du es Dir wünschst oder Du schon Dein JA Leben aufgebaut hast, doch Alles noch schwer geht, lies und hör weiter. In dem BLOG & Podcast zeige ich Dir zuerst die Gründe für die Mauer vor Deinem JA und danach erfährst Du, wie Du diese Mauer endlich einreißt, die Dir Deinen Weg versperrt in das Leben, das Du leben willst.
Dein JA in dem Moment aussprechen zu können, wenn es für Dich selbst wichtig ist, kann sehr viel schwerer sein, als wir auf den ersten Blick denken.
Deswegen blickst Du mit mir tiefer. Auf die Ursachen, um sie leichter zu überwinden.
Lies und höre jetzt weiter, denn nun schauen wir auf all das, was uns ein JA so schwer macht. Auch wenn es nicht so schön ist, dort hinzusehen. Mehr Bewusstsein erreichen wir nur über das Verstehen und dafür schaust Du jetzt genau hin. Auf Dich und Dein JA.
Sandra Carmen
Sieh Dir hier die viel zu lange Liste an Gründen an, die Dir Dein JA so schwer machen:
1.
Wenn Du als Kind gelernt hast, dass Deine Meinung nicht wichtig ist.
Dich deswegen zusammen reißen musstest, um Deinen Mund zu halten und ein Geheimnis aus Deinem Herzen zu machen. Diese Zurückhaltung wieder zu durchbrechen, ist nicht so einfach, weil diese Prägungen dazu geführt haben, dass der eigene Selbstwert angegriffen wurde und so die Durchsetzungskraft fehlt, um für das eigene JA stark zu handeln oder es überhaupt nur aussprechen zu können. Wünsche zu äußern oder Forderungen zu stellen und davon überzeugt zu sein, das dies Dein gutes Recht ist.
2.
Wenn Du Dich immer hinten anstellen solltest und keinerlei Ansprüche stellen durftest.
Werden die eigenen Bedürfnisse oft gar nicht mehr oder nur noch wenig gespürt und Du musst ständig irgendwie kompensieren, weil Du gelernt hast völlig konträr zu Dir selbst zu handeln. Da ist ein JA nicht mehr leicht in Dir wahrzunehmen, denn Du solltest Dich ja schließlich mit dem zufrieden geben, was da ist und keine Ansprüche stellen.
3.
Wenn Alles was Du gemacht hast meistens irgendwie falsch war und Du ständig in Deinem Handeln korrigiert wurdest.
Ist es schwierig vertrauensvoll aus Dir heraus zu handeln, weil Du ständig mit einer Korrektur von Anderen rechnest und irgendwann selbstverantwortliches und autonomes Handeln schwer wird. Weil wir entweder an den Reaktionen der Anderen verzweifeln oder beginnen an uns selbst zu zweifeln. Und unser Verhalten dem unseres Umfeldes anpassen oder, das wäre die optimale Lösung, uns ein Umfeld aufbauen, das uns selbst und unserem JA entspricht. Doch dafür benötigen wir zu erst unser eigenes JA.
4.
Wenn Du nicht für Dich entscheiden durftest oder oft für Deine Entscheidungen angegriffen wurdest.
Ist entscheiden meist nicht mehr so leicht. Schon gar nicht aus sich selbst heraus. Entweder gehen wir in die Rebellion und machen Alles anders, als wir es sollten oder schauen nur auf die Erwartungen von Anderen und versuchen ständig Alles ‚richtig‘ zu machen. So wie Alle anderen auch, um nicht angegriffen zu werden. Dann haben wir gar keinen Kontakt zu unserem eigenen JA. Wir entscheiden nicht aus unserem Herzen, aus unserem eigenen Sein heraus, sondern auf Grund der Erfahrungen, die wir in der Vergangenheit gemacht haben und entfernen uns mit jeder einzelnen Entscheidung noch weiter von uns selbst.
Diese Erziehungsmaßnahmen sitzen tief und prägen Dein Verhalten auf eine Weise, dass Du es oft nicht bemerkst, wie konträr Du zu Dir, Deinem JA und Deinen Bedürfnissen handelst. Manchmal fällt es Dir im Nachhinein auf, doch es braucht sehr viel Selbstreflektion, um Dein Verhalten dauerhaft zu verändern.
Ein guter Schritt ist Dir Zeit für eine Antwort einzuräumen, um Dich in Dich wirklich einzufühlen und Dich nicht einem alten, anerzogenem Muster entsprechend zu verhalten, sondern aus Deinem inneren Kern heraus.
Schnelle Antworten, wie aus der Pistole geschossen, sind oft eingehämmerte Prägungen oder Schutzreaktionsmuster, die ein NEIN ausdrücken.
Die abwehren wollen.
Die verhindern sollen, wieder verletzt zu werden.
Oder kritisiert, beschämt und degradiert.
Denn wir schlucken unser JA lieber hinunter und sagen NEIN. Aus Schutz. Aus Resignation. Aus Angst vor weiteren Verletzungen und das ist die Mauer, die unserem JA im Weg steht. Die unser JA oft so schwer macht, wenn wir es für uns und unser Leben, unsere Werte, unsere Liebe, unsere Bedürfnisse, Wünsche und Träume aussprechen sollten. Es jedoch nicht über unsere Lippen bekommen.
Diese alten Schutzmuster können wir sehr gut zu erkennen, weil wir sie meistens wider besseren Wissens in Form eines NEINs äußern. Und so wird aus einer Schutzreaktion der größte Verhinderer von Lebendigkeit, Freude und auch Selbstannahme.
Natürlich ist ein JA zu Anderen, dass wir ohne Nachdenken aussprechen und wo wir uns selbst sofort bereitwillig hinten anstellen, vielleicht unsere eigenen Pläne über den Haufen werfen und parat stehen, um Anderen zu helfen, auch oft ein Muster, dass uns bewusst sein sollte. Denn diese besonderen Feinheiten bei unserem JA und NEIN zu betrachten, bringt uns immer näher an die Entscheidungen, die uns selbst wirklich entsprechen. Die uns gut tun. Mit immer mehr von solchen Entscheidungen beginnt die Mauer, die uns schon viel zu lange im Weg steht, zu bröckeln.
Ein echtes JA ist immer eine Selbstannahme und braucht Dein JA zu Dir.
Und das Auflösen von alten Prägungen & Erfahrungen, damit Du nicht mehr als Schutz zum NEIN greifst, auch wenn es Dir in diesem Moment gar nicht gut tut.
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Ein JA für Dich auszusprechen, stärkt Dich jedes Mal.
Mit jedem einzelnen Ja für Dich und Deine Wünsche, wird es leichter.
Jedes JA zu Dir ist wertvoll für Dich.
Für Dein JA zu handeln, es laut auszusprechen, macht Dich auch angreifbar. Es macht Dich verletzlich. Weil Du zeigst, was Dir wichtig ist. Deswegen ist ein JA immer eine Entscheidung für Dich. Die Entscheidung Dein JA-Leben zu leben, ist die Annahme all Deiner Wünsche, Sehnsüchte, Bedürfnisse und Träume, die Du für Dich mit Deinem JA realisierst.
Doch wenn uns diese alte Mauer von Schutzreaktionen noch im Weg steht, kommt manchmal ein NEIN schneller raus als ein JA. Dazu ein kleines, praktisches Beispiel aus meiner eigenen Erinnerung:
„Vor vielen Jahren war ich auf einer Geburtstagsfeier und dort in ein Gespräch vertieft, so tief, das ich nicht aufstehen wollte, um mir etwas zu Trinken zu holen. Doch ich hatte schon einige Zeit unglaublichen Durst und einen ganz trockenen Mund. Also, manifestierte ich mir etwas zu trinken, das einfach so zu mir kommt. Und das klappte auch tatsächlich. Wenige Augenblicke später kam ein Bekannter und fragte, ob wir irgendwas brauchen, ob wir etwas zu trinken möchten. Doch ich antwortete zu meiner eigenen Überraschung: „Nein, Danke.“
Krass, oder? Warum kam da ein NEIN aus meinem Mund?
Ich glaube, weil es mir irgendwie peinlich war, das ich nicht selbst aufgestanden war, um etwas zu Trinken zu holen, also durstete ich lieber weiter. Im Nachhinein kann ich nur den Kopf schütteln, dass ich nicht in der Lage war JA zu so etwas Banalem, wie etwas zu trinken zu sagen. Wo ich sogar danach gefragt wurde und es mir manifestiert hatte.
Danach habe ich sehr viel an mir gearbeitet und später ein JA und NEIN Training entwickelt, für dass Du Dich anmelden kannst. Oft benötigen wir so einen klaren Moment, der uns wachrüttelt, um zu kapieren, wie konträr wir zu uns selbst handeln und das war mein Moment.“
Hast Du so einen Moment auch schon erlebt? Ein NEIN laut ausgesprochen, obwohl Du ein klares JA in Dir hattest?
Es sind die Erfahrungen, die wir gemacht haben, die uns davon abhalten unser JA zu zeigen. Wenn wir von Anderen oft nicht so angenommen wurden, wie wir sind und ständig Kritik erlebten, immer wieder angegriffen wurden, wenn wir uns authentisch verhalten haben, wenn wir mit unserer Liebe, unseren Wünschen, Bedürfnissen und Sorgen von unseren Eltern abgewiesen oder weggeschickt oder lächerlich gemacht wurden. Dann sind wir es gewohnt uns zu verteidigen, zu schützen und zurückhalten zu müssen. Rechnen eher mit dem Schlimmsten, als mit dem Besten und das macht ein vertrauensvolles JA so schwer, gerade dann, wenn wir es einem anderen Menschen gegenüber aussprechen. Ein JA braucht Selbstvertrauen und das Vertrauen in Andere und Beides können wir NUR in uns selbst entwickeln.
Doch Vertrauen zu entwickeln, ist besonders schwer bei solchen negativen Konditionierungen:
5.
Wenn Du bestraft oder geschlagen wurdest, wenn Du etwas gesagt oder getan hast, was nicht geduldet wurde oder erlaubt war.
Zuckerbrot und Peitsche wirken genauso zerstörerisch auf die Entwicklung unseres eigenen JA, wie Anerkennung, Loben und Bestrafen oder Schläge und doch kennen wir Alle dieses ‚Gelenkt werden‘ mit harten oder auch nur mit sanften Mitteln.
6.
Wenn Du für Deine Bedürfnisse und Wünsche gehänselt wurdest oder immer wieder lächerlich gemacht wurdest.
Das erzeugt Scham für das eigene JA, für das eigene Begehren und es ist sehr schwer diese Hintergründe zu erkennen und sie aufzulösen, um überhaupt wieder zeigen zu können, was wir wollen.
7.
Wenn Du kaum Spielraum hattest Dich selbst zu entfalten und Dich an viele Regeln halten musstest.
Dann kennst Du Dein eigenes JA gar nicht und hängst fest in den Regeln der Anderen.
8.
Wenn Du bei Allem, was Du getan hast, kontrolliert wurdest und keine Möglichkeit hattest Dich auszuprobieren oder ‚Fehler‘ zu machen.
Ist Dein JA nicht Dein echtes JA, sondern ein übernommenes, ein beigebrachtes JA, das nichts mit Dir zu tun hat und ein erdachtes JA, weil zum Fühlen, Spüren braucht es Ausprobieren.
Genau diese alten Erfahrungen und Konflikte verhindern heute das JA, das wir aussprechen wollen.
Das Bewusstsein, das Dir Deine Erziehung und falsche Konditionierung am Meisten im Weg steht und Dir Dein Leben schwerer macht, als es sein müsste, ist der wichtigste Schritt, um diese fremden Grenzen in Dir aufzulösen und die Mauer zu Deinem JA zu durchbrechen.
WENN DU MAL WIEDER ETWAS ABGELEHNT HAST, WAS DU GERN ANGENOMMEN HÄTTEST, WEIL DIR EIN JA SO SCHWER FÄLLT.
Melde Dich für das Training Leichter JA und NEIN sagen an und stärke Dein JA zu Dir.
Für 0,- Euro
Von der NEIN-Sagerin zur JA-Sagerin bist Du nur wenige Schritte entfernt, wenn Du Dir erlaubst Deinem eigenen JA zu folgen, um Dich auf Dein JA-Leben zu konzentrieren. Damit reißt Du die Mauer schrittweise ein und das nicht mit dem Vorschlaghammer, sondern sanft und in Ruhe. In Deinem Tempo. Mit ein bißchen Training wird Dir Dein JA und auch Dein NEIN immer bewusster und Du kannst es leichter aussprechen.
Bei uns Empathinnen kommen erschwerend noch die unterdrückten Gefühle von Anderen dazu, die wir wahrnehmen und uns viel zu oft in ihre Konflikte, Sehnsüchte und ungelösten Themen hineinziehen lassen. So verlieren wir uns selbst und entscheiden aufgrund der fremden Gefühle und nicht unserer eigenen Wünsche.
Aus diesem GefühlsCHAOS heraus zu finden, braucht noch viel mehr als nur das Einreißen der Mauer um das JA. Denn dafür benötigen wir das klare Trennen von Meins, Deins, Seins und Ihrs. Dein JA und NEIN genau zu kennen, ist dafür jedoch die Basis. Die Grundlage, um Dich im Strudel von Gefühlen genau zurecht zu finden und Fremdes von Dir leichter trennen zu können. Deswegen ist auch für Dich als Empathin Dein JA und NEIN die Fähigkeit, die Dir ganz besonders hilft.
Schreib in die Kommentare, ob Dir schon mal aufgefallen ist, dass Du NEIN gesagt hast, obwohl Du ein JA in Dir gefühlt hast, es jedoch nicht über die Lippen gebracht hast. Vielleicht sogar zu Deinem eigenen Erstaunen.
Oder ob Du noch viel zu oft JA zu Anderen sagst, obwohl Du Dich damit überforderst und Dich manchmal im Nachhinein über Dich ärgerst.
Wenn Du Dein JA und NEIN jetzt gleich trainieren möchtest, melde Dich für das Training an. Es kostet Dich nicht ganz eine Stunde Zeit, kein Geld, weil es ein besonderes Geschenk von mir an Dich ist und Dir sehr viel Klarheit bietet.
Oder beschenke Dich selbst mit einem der wunderbaren SHIRTS und sag JA & NEIN ganz ohne Worte aussprechen zu müssen.
Alles Liebe für Dich, Sandra Carmen
LEICHTER JA UND NEIN SAGEN KÖNNEN.
Lerne in den 3 Videos + Training,
warum ein JA und NEIN
Empathinnen so schwer fällt.
Wie es auch für Dich leichter wird.
Was Du tun kannst, um Dich besser zu entscheiden und ich habe noch ein besonderes Wort für Dich,
das Dich sofort stärkt, wenn Du es aussprichst.
Lass Dir dieses Training nicht entgehen.
Starte jetzt sofort.









